Etappe 25 – Das schöne Landleben

Etappe 25 – Das schöne Landleben

Heute Morgen war George für die ersten paar Kilometer des Tages meine Begleitung. Er hat mir, nach dem Frühstück, den Weg aus der Stadt gezeigt und ich muss sagen, dass es definitiv auch Vorteile hat mal nicht alleine unterwegs zu sein. Lange konnte er aber nicht an meiner Seite bleiben, da er schließlich auch wieder zurückfahren musste.

Alleine folgte ich also weiter meiner Route und somit auch der Bahnlinie. Den Fluss und die Autobahn hatte ich schon länger nicht mehr zu Gesicht bekommen. Landschaftlich veränderte sich auch heute nicht wirklich viel. Ich fuhr an zahlreichen Bauernhöfen vorbei und die frische Landluft der Kuhställe wehte mir oft noch lange hinterher. Im Laufe des Tages wurden diese Bauernhöfe aber weniger und es kamen immer mehr Felder in Sicht.

Platz für Felder gibt es hier ja genug.

Der Wind war nicht mehr ganz auf meiner Seite und wehte von Süden. Da meine Route leicht Richtung Süden verlief, hatte ich also Gegenwind. Ich wusste nicht genau wie weit ich kommen würde und deswegen auch keinen Versuch unternommen einen Gastgeber zu finden.

Zum ersten Mal ein Bekenntnis zum aktuellen Präsidenten des Landes. Das wird mir jetzt wohl noch öfters begegnen.
Neben der Straße stehen immer mal wieder solche Hinweistafeln, die über die Geschichte der Region aufklären.
Die Eisenbahn spielt dabei auf jeden Fall eine große Rolle.
Auch ein Planwagen der ersten Siedler ist hier ausgestellt. Soll angeblich sogar ein Original aus der Zeit sein.

Letztlich schaffte ich es aber doch bis nach Kearney, wo ich auf dem örtlichen Campingplatz mein Zelt aufbaute. Der Platz war alles andere als optimal, da er direkt an der Autobahn lag und ziemlich teuer war.

Ich hatte jetzt schon seit über einem Tag keinen Burger mehr gegessen hatte und kehrte deswegen mal wieder in einem Burgerrestaurant ein. Es gibt halt einfach nicht so wahnsinnig viele Alternativen wenn man nicht gleich ein halbes Vermögen in ein Abendessen investieren will. Ich brauche die Kalorien schließlich aber auch dringend.

Die Nacht war untermalt von den Klängen der Autobahn. Aus irgendeinem Grund bestehen viele Abschnitte der Interstate nicht aus Asphalt sondern aus Betonplatten. Man kann also gut hören wie die Autos und Trucks über die Rillen zwischen den Platten fahren. Da heißt es morgen so schnell wie möglich weiterfahren!

Eine Antwort

  1. Annemarie Windgassen sagt:

    Lieber Sebastian,

    ich wünsche Dir für die letzten Tage in New York noch viele interessante Besichtigungen und natürlich einen guten Rückflug. Es geht Dir hoffentlich gut? Wir alle freuen uns auf Deine Rückkehr, besonders Deine Mama.
    Viele liebe Grüße von Deiner Oma Anne.

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