Etappe 7 – Die Landschaft im Wandel

Etappe 7 – Die Landschaft im Wandel

Bevor es heute Morgen losging, freute ich mich erstmal darüber, dass das State Park Restaurant schon ab 9 Uhr geöffnet hatte. Nach einem durchschnittlichen Burger mit Pommes, startete ich gestärkt in den Tag.

Für die geplanten knapp 100 km heute brauchte ich die Routenführung meines Handys eigentlich überhaupt nicht. Ich musste, mehr oder weniger, den ganzen Tag einfach immer demselben Highway folgen.

Zu Beginn fuhr ich aus dem Tal am Rande der großen Berge in Utah heraus. Es ging ziemlich steil nach oben, aber die Höhenmeter waren nicht das Problem dabei. Auf dem gesamten Highway in Utah gab es so gut wie keinen wirklichen Seitenstreifen. Hinzu kam, dass der Verkehr auch nicht gerade ohne war. Es kam aber zu so gut wie keinen brenzligen Situationen. Ich fuhr stets relativ weit in der Mitte der Straße, damit die von hinten kommenden Autos mich bei Gegenverkehr nicht ohne Sicherheitsabstand überholen konnten. Das hat ziemlich gut geklappt.

Nach Überquerung der Grenze zu Arizona wurde der Seitenstreifen zum Glück auch wieder breiter.

Willkommen zurück in Arizona!

Die Landschaft auf dem Plateau, welches ich nach dem anfänglichen Aufstieg erreicht hatte, war wunderschön. Die roten Berge mit den erkennbaren Gesteinsschichten bleiben den kompletten Tag auf meiner linken Seite zu sehen. Auf der rechten Seite hingegen änderte die Landschaft sich schlagartig und wurde sehr flach und ziemlich grün.

Aussicht auf der linken Seite.
Aussicht auf der rechten Seite

Die letzten 30 km des Tages fuhr ich dann wieder von dem Plateau herunter und hatte sogar zeitweise einen Blick auf die Ausläufer des Grand Canyon. Der Kontrast zwischen linker Seiter und rechter Seite blieb dabei erhalten.

Im Hintergrund sind tatsächlich schon Ausläufer des Grand Canyon zuerkennen.
Auch auf Schildern kündet sich der Grand Canyon an.

In Fredonia angekommen, suchte ich einen der zwei Campingplätze auf. In einer baufälligen und chaotischen Hütte die laut Beschriftung ein “Office” sein sollte, störte ich den Campingplatzbesitzer beim YouTube Videos schauen. Der ältere Herr war aber sehr freundlich und wir haben uns nett unterhalten. Die 27 Dollar für eine Nacht auf der Wiese fand ich allerdings etwas teuer. Die Dusche hat sogar nochmal drei Dollar extra gekostet. Dafür war wenigstens der Strom inklusive.
Etwas Essbares aufzutreiben gestaltete sich auch heute Abend wieder schwierig. Das einzige Restaurant der Stadt hat sonntags zu. Ist das nicht eigentlich einer der wichtigsten Tage für Restaurants?
Das Abendessen bestand also wieder nur aus Dingen aus dem Supermarkt.

Ein paar alte Schätzchen rosten hier in Fredonia vor sich hin.

2 Antworten

  1. Annemarie.windgassen sagt:

    Lieber Sebastian,
    ich lese mit Begeisterung Deine Berichte und freue mich, daß Du bisher gesund und munter
    Deine jeweiligen Ziele erreicht hast. Diese Tour ist unglaublich und ich wünsche Dir weiterhin
    gutes Gelingen und auch etwas mehr zu essen. Bleib gesund, übernimm Dich nicht und weiter
    viel Freude an Deinem Abenteuer.

    Liebe herzliche Grüße Deine Oma Anne.

    • Sebastian Bublies sagt:

      Liebe Oma,
      freut mich, dass dir meine Berichte gefallen. Ich werde weiterhin versuchen sie regelmäßig zu aktualisieren. Das Internet ist hier nur leider ziemlich schlecht.
      Vielen Dank für deine lieben Worte und Grüße zurück! Ich melde mich bald mal bei dir.
      Dein Sebastian

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