Tag 11 – Ende des Abenteuers

Tag 11 – Ende des Abenteuers

Es war, wie gedacht, eine echt anstrengende letzte Etappe und ich bin echt froh jetzt ein paar Tage Ruhe zu haben. 

Bin viel Landstraße gefahren und hatte teilweise sogar die Ehre einen Fahrradweg benutzen zu dürfen. Der Ausbau und die Beschilderung ist hier in Norwegen zwar deutlich besser als in Schweden, aber kommt trotzdem nicht an das deutsche System heran. Ein Grund warum ich meistens nur nach Navi gefahren bin. Größtenteils hat das auch gut funktioniert, aber warum muss ich mich mit meinem ganzen Gepäck immer irgendwelche Waldwege hochschleppen? Gerade nach 10 Tagen großer ist, ist das nicht mehr so lustig. Aber irgendwie bin ich ja hochgekommen. 

Die Sonne hat sich zum Glück den ganzen Tag blicken lassen und ich habe sogar einen leichten Sonnenbrand. Landschaftlich unterscheiden sich Norwegen und Schweden nicht wirklich. Aber bin ja auch nur gut 150km in Norwegen gefahren. In den nördlichern Gebieten sieht es bestimmt anders aus. 

Schnee habe ich aber auch hier im Süden doch noch gefunden. 

Nachdem ich dann den Weg in mein kleines Apartment gefunden hatte, konnte ich wirklich gut und lange schlafen. 

Es war zwar sehr anstrengend und vorallem auch kalt, aber ich bin trotzdem sehr froh dieses kleine Abenteuer gewagt zu haben. Viele schöne Landschaften und Städte habe ich gesehen. Das überschattet all die unangenehmen Dinge, die ich durch machen musste. Es fühlt sich gut an dem Drang widerstanden zu haben, nicht einfach auf den Zug umzusteigen und zum Ziel zu fahren. Bin also wirklich jeden einzelnen Kilometer von Deutschland nach Norwegen mit eigener Muskelkraft gefahren. 

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